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AI-driven Processes since 1997

AI-driven Processes since 1997
Consulting
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Consulting, Seminare und Workshops zu Künstlicher Intelligenz

Wissen und Können

Künstliche Intelligenz verändert Unternehmen nicht dadurch, dass ein neues Tool eingeführt wird. Sie wird erst dann wirksam, wenn sie in Geschäftsprozesse, Entscheidungswege, Wissensstrukturen und organisatorische Abläufe eingebunden wird. Genau hier setzt unser Leistungsangebot an.

Wir verstehen den Einsatz von KI in Unternehmen und Organisationen grundsätzlich als Gestaltungsaufgabe: Es geht darum, Geschäftsprozesse unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz neu zu denken, weiterzuentwickeln und schrittweise in Richtung höherer Autonomie zu führen. KI ist dabei kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel, um Abläufe intelligenter, schneller, robuster und unabhängiger von einzelnen Personen zu machen.

Unser Angebot verbindet deshalb zwei Tätigkeitsformen, die eng miteinander verwandt sind: Consulting und Wissensvermittlung. Die gleichen Themen, die Gegenstand einer Beratung sein können, können auch in Form von Impulsvorträgen, Vorträgen, Seminaren oder Workshops vermittelt werden. Der Unterschied liegt nicht im Thema, sondern in der Tiefe, im Ziel und in der Art der Umsetzung.

Unser gemeinsamer Leitgedanke lautet: Wissen und Können.

Wir wollen nicht nur Wissen über Künstliche Intelligenz vermitteln. Wir wollen Menschen und Organisationen dazu befähigen, dieses Wissen in konkretes Handeln zu übersetzen. Es geht also nicht nur darum, KI zu verstehen, sondern darum, mit KI gestalten zu können.

prozesse

KI ist kein Tool-Thema, sondern ein Prozessthema

Vom Tool zur Transformation

Alle vorgestellten Themen können je nach Bedarf in einem dieser Formate durchgeführt werden. Welches Format für einen Auftraggeber sinnvoll ist, wird individuell abgestimmt. Darüber hinaus bieten wir in unregelmäßigen Abständen eigene Veranstaltungen zu ausgewählten KI-Themen an.

Viele Unternehmen beginnen ihre KI-Reise mit einzelnen Tools. Das ist verständlich und in vielen Fällen auch sinnvoll. KI-Tools können Arbeit erleichtern, Kosten senken, Recherchen beschleunigen, Texte erzeugen, Daten auswerten oder Mitarbeiter im Alltag unterstützen.

Aber ein Tool verändert noch keinen Geschäftsprozess.

Ein KI-Tool bleibt zunächst eine punktuelle Unterstützung. Es kann hilfreich sein, bleibt aber häufig außerhalb der eigentlichen Prozesslogik des Unternehmens. Es führt weder automatisch zu mehr Autonomie noch wird es von selbst zu einem integralen Bestandteil der Wertschöpfung.

Genau an dieser Stelle unterscheiden wir zwischen dem bloßen Einsatz von KI-Werkzeugen und der eigentlichen KI-Transformation eines Unternehmens.

Unser Beratungsansatz richtet sich nicht primär darauf, eine möglichst große Sammlung von Tools vorzustellen. Unser Ziel ist es, zu verstehen, wo KI sinnvoll in bestehende oder neu zu gestaltende Prozesse integriert werden kann. Dabei geht es um Prozessdesign, Prozessmanagement, Wissenssicherung, Entscheidungsunterstützung und schrittweise Automatisierung.

Natürlich ist es in etablierten Unternehmen oft unrealistisch, sämtliche Geschäftsprozesse kurzfristig auf KI-basierte Lösungen umzustellen. Ein solcher radikaler Umbau ist in der Regel nur bei sehr hohem Handlungsdruck möglich oder bei Startups, die ihre Organisation von Beginn an digital und KI-gestützt aufbauen können.

Für bestehende Unternehmen ist meist ein evolutionärer Ansatz sinnvoller. Dabei entstehen zunächst sogenannte Insellösungen: KI unterstützt zum Beispiel den Vertrieb, die Kundenkommunikation, das Wissensmanagement oder die interne Analyse, ohne dass sofort das gesamte Unternehmen neu organisiert wird.

Dieser Ansatz ist pragmatisch und häufig notwendig. Er darf aber nicht mit dem eigentlichen Ziel verwechselt werden.

Das langfristige Ziel sollte nicht darin bestehen, einzelne KI-Werkzeuge nebeneinander zu verwenden. Das Ziel sollte sein, Unternehmen Schritt für Schritt autonomer zu machen: durch Prozesse, die digital abgebildet, intelligent unterstützt und in geeigneten Bereichen teilautomatisiert oder vollautomatisiert ausgeführt werden können.

Autonomie bedeutet dabei nicht, dass Menschen überflüssig werden. Autonomie bedeutet, dass Unternehmen weniger abhängig von Zufällen, Einzelwissen, manuellen Routinen und informellen Abläufen werden. Menschen sollen entlastet werden, damit sie sich auf Entscheidungen, Verantwortung, Kreativität und Führung konzentrieren können.

themenbereich 1

Geschäftsprozessdesign und Prozessmanagement mit KI

Wie müssen Geschäftsprozesse gestaltet werden?

Der erste große Themenbereich ist das Prozessdesign und Prozessmanagement unter Berücksichtigung Künstlicher Intelligenz.

Die zentrale Frage lautet: Wie müssen Geschäftsprozesse gestaltet werden, damit KI sinnvoll, wirksam und verantwortbar eingesetzt werden kann?

KI kann nur dort sinnvoll wirken, wo Prozesse hinreichend verstanden, beschrieben und digital anschlussfähig sind. Deshalb beginnt KI-Transformation nicht mit der Auswahl eines Tools, sondern mit der Analyse und Gestaltung von Prozessen.

In den vergangenen Jahren ist durch den starken Fokus auf Künstliche Intelligenz der Begriff der Digitalisierung etwas in den Hintergrund geraten. Tatsächlich bleibt Digitalisierung aber die Grundlage. Nur digital verfügbare Informationen, klar definierte Abläufe und strukturierte Datenräume können sinnvoll mit KI verbunden werden.

Neu ist, dass Digitalisierung heute nicht mehr nur bedeutet, bestehende Prozesse elektronisch abzubilden. Mit KI entsteht erstmals die Möglichkeit, Prozesse nicht nur digital, sondern auch semantisch und teilweise autonom zu gestalten. Während klassische IT vor allem regelbasierte Abläufe automatisiert, kann KI mit Sprache, Kontext, Wissen und Entscheidungswahrscheinlichkeiten umgehen. Dadurch werden Prozesse möglich, die bisher zwingend menschliche Interpretation erforderten.

In Beratung, Seminar und Workshop kann es deshalb sinnvoll sein, zunächst auf die Grundlagen des Prozessdesigns und Prozessmanagements zurückzukommen. Auch wenn viele Unternehmen bereits Erfahrungen mit Prozessmanagement besitzen, zeigt die Praxis häufig, dass dieses Wissen nicht konsequent gepflegt oder angewendet wird.

Wer Prozesse mit KI unterstützen oder autonomisieren will, benötigt ein klares Verständnis davon, was ein Prozess ist, welche Rollen beteiligt sind, welche Entscheidungen getroffen werden, welche Informationen benötigt werden und an welchen Stellen Medienbrüche, Reibungsverluste oder Wissenslücken entstehen.

prozessarbeit

Analyse, Gestaltung und Verankerung

Drei Ebenen der KI-Einführung

Dabei betrachten wir drei Ebenen:

Analyse der Ist-Situation
Bevor ein Prozess verändert werden kann, muss verstanden werden, wie er tatsächlich funktioniert. Dabei reicht es häufig nicht aus, nur formale Prozessbeschreibungen zu betrachten. Entscheidend ist auch, wie Arbeit in der Praxis wirklich erledigt wird.

Gestaltung zukünftiger Prozesse
Auf Basis der Analyse wird erarbeitet, welche Prozesse digitalisiert, KI-gestützt oder autonomisiert werden können. Dabei geht es nicht um abstrakte Zukunftsbilder, sondern um konkrete Prozessarchitektur.

Einführung und Verankerung im Unternehmen
Neue Prozesse müssen verstanden, akzeptiert und gelebt werden. Deshalb ist die Einbindung der Menschen ein wesentlicher Bestandteil jeder KI-Einführung. KI muss erklärt werden, damit Widerstände reduziert und Chancen sichtbar werden.

KI kann der Freund der Menschen im Unternehmen sein. Sie ist es aber nicht automatisch. Ob KI als Hilfe, Bedrohung oder Belastung wahrgenommen wird, hängt stark davon ab, wie sie eingeführt, erklärt und organisatorisch eingebettet wird.

themenbereich 2

Wissen und Können: Wissensmanagement, Befähigung und Reifegradentwicklung

Wissen sichern, strukturieren und nutzbar machen

Der zweite große Themenbereich steht unter dem Begriffspaar Wissen und Können.

Wissen allein reicht nicht aus. Unternehmen müssen Wissen sichern, strukturieren, zugänglich machen und in konkretes Können überführen. Erst dann entsteht Wirkung.

Wissen kann sehr unterschiedliche Formen haben. Es kann sich um allgemeines Fachwissen handeln, um Prozesswissen, um Erfahrungswissen, um Kundenwissen, um technisches Wissen oder um sehr spezifisches unternehmensinternes Wissen. Die entscheidende Frage lautet:

Wie kann dieses Wissen mit Hilfe von KI gewonnen, gesichert, aufbereitet und nutzbar gemacht werden?

Künstliche Intelligenz kann hier eine wichtige Rolle übernehmen. Sie kann Dokumente erschließen, Informationen verdichten, Zusammenhänge sichtbar machen, Fragen beantworten, Wissen kontextbezogen bereitstellen und Mitarbeitende im Arbeitsprozess unterstützen.

Aber auch hier gilt: Die reine Bereitstellung von Wissen ist nur der erste Schritt.

Der zweite Schritt ist das Können.

Können entsteht, wenn Menschen in die Lage versetzt werden, Wissen situationsgerecht anzuwenden. Dafür braucht es nicht nur Informationssysteme, sondern auch Lernprozesse, Reifegradmodelle, strukturierte Begleitung und eine klare Vorstellung davon, welche Fähigkeiten bei welchen Personen oder Rollen aufgebaut werden sollen.

Klassische KI-Ansätze stoßen an dieser Stelle schnell an Grenzen. Ein Chatbot oder ein Wissenssystem kann Informationen bereitstellen. Es weiß aber nicht automatisch, auf welchem Entwicklungsstand ein Mensch, ein Team oder eine Organisation steht. Es fehlt häufig ein Klientenmodell oder Reifegradmodell.

Genau hier liegt ein wesentlicher Bestandteil unseres Ansatzes.

Wir verbinden Wissensaufbereitung und Wissensvermittlung mit einem strukturierten Reifegradprozess. Dadurch entsteht nicht nur ein System, das Wissen bereitstellt, sondern ein Ansatz, der Menschen und Organisationen beim Aufbau von Fähigkeiten begleitet.

Wenn dieser Prozess zusätzlich KI-gestützt erfolgt, entstehen erhebliche Vorteile: Wissen kann individueller vermittelt, Fortschritt besser eingeordnet, Unterstützungsbedarf gezielter erkannt und Lernen stärker mit konkreten Unternehmensprozessen verbunden werden.

Damit wird KI nicht nur zu einem Werkzeug der Informationsbereitstellung, sondern zu einem Instrument der Befähigung.

themenbereich 3

Wenn Wissen mit den Menschen das Unternehmen verlässt

Was passiert, wenn das Wissen mit den Menschen geht?

Ein besonders drängendes Thema ist der Verlust von Wissen durch demografischen Wandel, Personalwechsel und Fachkräftemangel.

Viele erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen in den kommenden Jahren die Unternehmen. Gleichzeitig ist qualifiziertes Personal schwer zu gewinnen. Für viele Organisationen entsteht dadurch ein erhebliches Risiko: Wissen, Erfahrung, Routinen und informelle Problemlösungen gehen verloren.

Die entscheidende Frage lautet:

Was passiert, wenn das Wissen mit den Menschen geht?

In Unternehmen mit klar beschriebenen Prozessen, dokumentierten Abläufen und strukturierter Wissenskultur ist dieses Risiko beherrschbarer. Dort kann Wissen leichter übertragen, ergänzt und in Systeme überführt werden.

In vielen Unternehmen sieht die Realität jedoch anders aus. Ein erheblicher Teil des tatsächlich wirksamen Wissens befindet sich nicht in Handbüchern, Prozessdokumentationen oder Datenbanken. Es befindet sich in den Köpfen der Menschen. Es steckt in Routinen, Abkürzungen, Erfahrungswerten, informellen Abstimmungen und praktischen Verfahrensweisen, die selten vollständig dokumentiert wurden.

Gerade dieses Wissen ist oft das Wissen, das ein Unternehmen im Alltag am Laufen hält.

Der naheliegende Ansatz besteht darin, eine klassische Ist-Aufnahme durchzuführen und Mitarbeitende zu befragen. Interviews, Workshops und strukturierte Erhebungen bleiben wichtige Instrumente. Auch KI kann solche Befragungen vorbereiten, begleiten und auswerten.

Aber das reicht nicht aus.

Wer nur fragt, erhält oft nur das Wissen, das den Befragten selbst bewusst ist oder das sie in der Interviewsituation formulieren können. Das eigentliche Erfahrungswissen liegt häufig tiefer. Es zeigt sich in Ausnahmen, Improvisationen, Sonderfällen, informellen Kommunikationswegen und stillschweigenden Entscheidungen.

Deshalb muss Wissenssicherung als integrierter Analyseprozess verstanden werden. Mitarbeiterbefragungen sind ein Baustein. Hinzukommen müssen Prozessanalyse, Dokumentenanalyse, Kommunikationsanalyse, Rollenverständnis, Beobachtung tatsächlicher Abläufe und KI-gestützte Mustererkennung.

Ziel ist es, nicht nur offensichtliches Wissen zu erfassen, sondern auch das Wissen unterhalb der Wasseroberfläche sichtbar zu machen.

Erst wenn dieses Wissen identifiziert, strukturiert und in geeigneter Form verfügbar gemacht wird, kann es langfristig im Unternehmen bleiben. Daraus entstehen dann Wissenssysteme, Assistenzsysteme, Schulungskonzepte, Prozessdokumentationen und KI-gestützte Arbeitsumgebungen, die Unternehmen widerstandsfähiger machen.

anspruch

Unser Anspruch

KI als Bestandteil einer neuen Phase der Digitalisierung

Wir betrachten Künstliche Intelligenz nicht als kurzfristigen Trend und nicht als Sammlung einzelner Werkzeuge. Wir betrachten KI als Bestandteil einer neuen Phase der Digitalisierung.

In dieser Phase geht es nicht mehr nur darum, Daten digital zu speichern oder Prozesse elektronisch abzubilden. Es geht darum, Wissen, Entscheidungen und Abläufe so zu gestalten, dass Unternehmen intelligenter, autonomer und zukunftsfähiger werden.

Unsere Consulting- und Seminardienstleistungen helfen Organisationen dabei, diesen Weg zu verstehen, zu strukturieren und praktisch zu gehen.

Dabei verbinden wir strategische Einordnung, methodisches Prozesswissen, KI-Verständnis, Wissensmanagement und konkrete Umsetzungsorientierung.

Das Ziel ist nicht die Einführung von KI um der KI willen.

Das Ziel ist ein Unternehmen, das besser weiß, was es weiß.
Ein Unternehmen, das seine Prozesse besser versteht.
Ein Unternehmen, das Menschen befähigt.
Ein Unternehmen, das sein Wissen sichert.
Und ein Unternehmen, das Schritt für Schritt autonomer handeln kann.

beratungsangebot

Konkreter Einstieg in KI-gestützte Prozessgestaltung

Beratungspaket zur KI-Orientierung und Prozessbewertung

Den Einstieg in die Zusammenarbeit legen wir als konkretes, kostenpflichtiges Beratungsangebot an. Damit handelt es sich nicht um ein unverbindliches Vorgespräch, sondern um eine fachlich belastbare Arbeitsleistung mit sichtbarem Ergebnis.

Im Mittelpunkt steht die Frage, an welchen Stellen Künstliche Intelligenz für Ihr Unternehmen tatsächlich prozesswirksam werden kann. Wir betrachten vorhandene Abläufe, Wissensbestände, Entscheidungswege und mögliche Automatisierungspunkte. Das Ergebnis ist eine erste fachliche Einordnung mit priorisierten Ansatzpunkten für Consulting, Seminar, Workshop oder Umsetzung.

Wenn Sie ein Beratungsangebot buchen möchten, melden Sie sich bitte in der Lounge an. Dort können Angebote, Termine und Freigaben Ihrem Konto zugeordnet werden.